KDD
Kidney Differental Diagnosis
Chronische Nierenerkrankungen
Chronische Nierenerkrankungen kommen in der Bevölkerung überraschend häufig vor. Schätzungen zufolge ist etwa jede zehnte Person betroffen – oft ohne davon zu wissen. Obwohl „nur“ rund 90.000 Patientinnen und Patienten aufgrund eines vollständigen Nierenversagens dauerhaft auf Dialyse angewiesen sind, geht man davon aus, dass insgesamt mehr als neun Millionen Menschen in Deutschland mit einer längerfristigen Einschränkung der Nierenfunktion leben.
Die häufigsten Nierenerkrankungen (Quelle: QuaSi-Niere Bericht 2006-2007) sind:
- Diabetische Nierenerkrankung (Typ II: 24% und Typ I: 4%)
- Glomerulonephritis (19%)
- Vaskuläre Nephropathie (17%)
- Interstitielle Nephritis (12%)
- Unbekannte Genese (10%)
- Seltene Nierenerkrankungen (10%)
- Verschiedene (4%)


Wir unterstützen Sie auf Ihrem Weg zu richtigen Diagnose
Ein neuer Weg zu Präzision und Sicherheit
Es gibt einige Situationen, in denen das Risiko für Komplikationen bei einer Nierenbiopsie erhöht ist, obwohl sie ein etabliertes Verfahren zur Abklärung unklarer Nierenerkrankungen ist. Dies kann z.B. ein erhöhtes Blutungsrisiko, anatonische Risikofaktoren, Infektionen, Begleiterkrankungen, Schwangerschaft oder eine eingeschränkte Patientenkooperation sein. Hier überwiegt das Risiko einer Biopsie und deshalb wird diese oftmals erst sehr spät oder garnicht eingesetzt. Aber gerade die sehr späte Differentialdiagnose der Nierenerkrankung zögert die optimale Therapie unnötig hinaus, was letztendlich einen frühzeitigen Organschaden bewirken kann, der nicht umzukehren ist.
Wir zeigen Ihnen einen alternativen Weg, um Ihren Patienten vor Risiken zu bewahren und eine sehr genaue Diagnose der chronischen Nierenerkrankung zu erhalten.
KDD - Kidney Differential Diagnosis
Die proteomische Diagnostik bietet einen mit wissenschaftlicher Evidenz belegten vierfachen klinischen Nutzen: Sie ermöglicht (i) eine präzise Differenzialdiagnose verschiedener Nierenerkrankungen, (ii) erlaubt prognostische Aussagen über den Krankheitsverlauf und (iii) ermöglicht die Fibrosequantifizierung.
Mit diesem Portfolio wird der Weg in personalisierte Behandlungsstrategien weiter geöffnet, als es bisher möglich ist. Die Kombination aus klinischer Anwendbarkeit, diagnostischem Mehrwert und prognostischer Aussagekraft macht die Urinproteomanalyse zu einem Schlüsselwerkzeug moderner Nephrologie.

